Das unspektakuläre Leben der Janda Y.


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MEHR TEXT!!!

Janda verspricht nun künftig wieder mehr zu schreiben. Ganz ehrlich!!
22.12.13 22:44


.. continue .. Janda und Kai...

Janda war sehr froh, wieder in diese wunderschönen Augen schauen zu können. Ja, jedesmal wenn sie ihn anschaute, wusste sie wieder, warum sie sich auf diese Geschichte eingelassen hatte. Diese Augen waren es, die sie überhaupt dazu gebracht hatten, damals bei ihrem allerersten Treffen jenen verhängnisvollen Satz zu sagen, zu wagen, anzudeuten, zu erklären, was sie in diesen Augen gesehen hatte. Augen, die sie fast alles um sie herum vergessen ließen und deren Blick sie nicht allzulange standhalten konnte ohne das Gefühl zu haben, zu versinken; wie sehr genoß sie das unglaubliche Ziehen in ihrer Bauchgegend, die ein tiefer Blick in diese Augen hervorriefen. Und wie sehr konnte die Erinnerung daran genau dieses Gefühl wieder hervorrufen. Getrennt nur durch einen Tisch und eine Flasche Merlot auf demselbigen war ihr damals bewusst geworden, dass genau dieser Augenblick für immer in ihrem Gedächtnis festgeschrieben sein würde. Und nun war er wieder hier, live und in Farbe, direkt vor ihr mit ihr bei ihr neben ihr und Janda war glücklich. Glücklich und zugleich auch verwirrt und unentschlossen. Wie oft hatte sie sich vorgestellt, was wäre wenn, wie könnte es sein, was würde passieren wie würde sie reagieren, was würde er wollen?

 

Nun sie hatte in diese Augen geschaut, wieder und immer wieder. Janda saß zuhause, starrte auf den Bildschirm ihres Computers und wartete. Kein Blinken, kein leuchten keine neue Nachricht von Kai. Immer noch spürte sie seine Hände auf ihrem Körper. Sein Duft war nun ihr Duft. Jedes einelne Haar roch nach Kai. Würde sie die Erinnerung mit der nächsten Dusche rauswaschen? Wie würde sie schlafen können mit soviel Kai auf ihrer Haut? Oder würde die Erinnerung an seine Berührung vermischt mit dem Duft auf ihrer Haut und in ihrem Haar sie zu wilden Träumen führen?

 

„Ich werde dich nicht ausziehen – ich verspeche es dir““ sagte Kai. Janda lag in seinem Arm auf seinem Bett in seinem Hotelzimmer. Kaum war die Tür hinter ihnen richtig ins Schloss gefallen, kaum hatte Kai die jacke abgelegt, kaum konnte Janda ihre Tasche fallenlassen schon lagen sie sich in den Armen und küssten sich als gäbe es kein Morgen mehr. Diese Umarmung gab soviel soviel hatte sich angestaut in all den Wochen voller Sehnsüchte und heimlichen Telefonaten und ach so vielen Emails und kurzen, abendlichen Chats. Und nun lag sie also auf dem Rücken auf seinem Bett und Kai erkundete zaghaft –vorsichtig und doch fordernd zugleich ihren Körper. Einerseits erschrak Janda über diese Direktheit und bestimmt zog sie Kais Hand aus ihrer Hose... „ich werde dich nicht ausziehen“ sagte er nochmal.

„Gut, du wirst mich nicht ausziehen, fein, und warum eigentlich nicht?“ Janda drehte sich herum, drehte Kai mit und saß nun ihrerseits auf Kai.

Sie küsste ihn, langsam, bedächtig, immer wieder. Janda schob ihren Körper hoch, setzte sich aufrecht hin. Es war ein unglaubliches Gefühl. Hatte sie vorhin bei der leidenschaftlichen Umarmung schon eine Vorahnung bekommen als sie seine körperliche Reaktion verspürte so war es nun natürlich kaum mehr zu verheimlichen Und Jandas Körper reagierte ebenso. Sanft wog sie sich hin- und her, nahm zögernd die Hände von Kai und begann langsam, ganz langsam ihre Bluse aufzuknöpfen, die sie sich mit einem Schmunzeln auf den Lippen bei der Auswahl ihrer Garderobe für den heutigen Abend zurechtgelegt hatte.

21.4.10 21:29


Geträumt... im Januar...

Janda traute ihren Augen nicht. Ihr Mobiltelefon lag in einer riesigen Pfütze, die durch den Dauerregen auf dem Schotterparkplatz entstanden war. Sie schmiss ihre Tasche auf den Boden und fischte es heraus. In diesem Moment leuchtete das Display kurz auf „Kai“ stand als Absender drauf, aha, sie hatte eine SMS bekommen. Leider würde sie wohl nie herausfinden, was darin stand. Und schlimmer noch, sie hatte keine Ahnung, ob es bei dem Treffen mit Kai bleiben würde, oder ob er im Stau stand und ihr dies per SMS mitteilen wollte, geschweige denn wusste sie, ob er schon im Hotel eingecheckt hatte und welches Zimmer er dort bewohnen würde. Janda überlegte kurz direkt nach Hause zu fahren und es nun mal als gegebenes Schicksal anzusehen, dass ihr dieses Missgeschickt passiert war. Nun ja, sie würde das Schicksal nun eben herausfordern und trotzdem in die Stadt fahren und mal eine Runde um das besagte Hotel fahren. Janda war trotzdem unsicher. War es das richtige, was sie tat? Wie würde der Abend weitergehen? Wie war die logische Fortführung der letzten, heimlichen Treffen in den vergangenen Monaten? Würden sie einen Schritt weitergehen? Würde sie einen Schritt weitergehen? Würde Kai einen Schritt weitergehen wollen?  Würde Kai diesmal die „Notbremse“ ziehen?

Egal, Janda war wild entschlossen, und fuhr frohen Mutes Richtung Innenstadt, ein richtiges Ziel hatte sie zwar ebensowenig wie die Hoffnung, Kai „zufällig“ vorm Hotel oder dort in der Nähe zu treffen, bzw. die nötigen Angaben wie „hat schon eingecheckt“ und „Zimmer Nr. 107“ von der Hotelrezeption zu erhalten. Letzendlich passierte genau das. Kaum war sie um die Ecke des besagen Hotels gebogen, sah sie auch schon Kai um genau diese Ecke schlurfen... er erkannte sie in ihrem kleinen Flitzer und Janda stoppte den Wagen an der nächtsen Parklücke, lies Kai einsteigen und suchte einen geeigneten Parkplatz.

 

To be continued.

8.2.10 21:43


und wenn wir schon bei alten Geschichten sind... Teil 2

... dann kann man die noch älteren alten Geschichten ja auch gleich niederschreiben.. die Namen sind im übrigen rein zufällig gewählt, mit augenzwinkerndem Gruß an Frau Dr. B.

Janda starrte ungläubig auf ihren Posteingang. Nein, es konnte nicht sein und doch, die Buchstaben logen nicht. Sie konnte es schwarz auf weiß lesen. ‚Business Friends’ schickte eine Mail, eindeutiger konnte es nicht sein „Sie haben eine neue Nachricht von Frank B.“ Zum Lesen der Nachricht einfach den beigefügten Link anklicken. Janda überlegte. Er hatte ihr Leben schon einmal völlig durcheinandergewirbelt. Wie ein Sturm war er damals in ihr Leben getreten. Er kam, sah und siegte, wobei sie letztlich die Verliererin war, oder doch nicht? Sie war damals glücklich und zufrieden, hatte gerade ihr Leben und ihre Beziehung nach einer mittelschweren Krise neu sortiert, hatte erkannt, daß Liebe gehegt und gepflegt werden mußte und daß es völlig normal war, daß nach einer gewissen Zeit in einer Beziehung (es war ihre erste „richtige“ gewesen) die Leidenschaft und die Begeisterung nachläßt und hatte ihre Beziehung mit einem Feuer verglichen, mit dem man sorgsam umgehen mußte, damit es nicht ausging, dem man aber nicht zuviel Holz zugeben durfte, damit es nicht erstickte. Frühere Beziehungen hatten einem Strohfeuer geglichen, das kurz und leidenschaftlich hoch aufflammte und recht schnell wieder ausging bis nur noch ein schwaches Glimmen übrig war, das aber nicht wieder zu entfachen war. Aber jetzt? Jetzt hatte sie alles im Griff und die richtige Menge Holz aufgelegt und auch ihr Partner wußte, wie man Feuer am brennen hält und tat sein möglichstes dazu sie nicht mit seiner Liebe zu ersticken. Alles lief bestens. Und dann kam eines Tages Frank in ihr Leben. Er war einfach da. Besuchte nach den Semesterferien plötzlich die gleichen Kurse wie sie und brachte alles völlig durcheinander. Sie ging die Treppen hoch in den Vorlesungsraum, begrüßte ihre Kommilitonen und da stand er einfach. Er stand da und sie konnte ihre Augen nicht von ihm lassen. Sie fühlte sich wie 13, bekam Herzklopfen und fing an zu zittern. Armin unterhielt sich mit ihm, begrüßte Janda freudig und stellte sie einander vor. „Janda, das ist Frank, er kommt von der Uni bla bla bla und ist jetzt bei uns in der Semestergruppe“ Janda verstand kein Wort, bekam nur ein kurzes „hallo“ heraus, lief rot an und ging in den Vorlesungsraum und suchte sich einen Platz. Von der Vorlesung hatte sie so gut wie nichts mitbekommen. Er saß 3 Reihen vor ihr und schrieb aufmerksam mit. Janda saß da, starrte auf ihren Ordner und versuchte dem zu folgen, was der Dozent erzählte. Sie war völlig durcheinander. Wann war sie das letzte mal rotgeworden? Wann hatte sie das letzte mal Schweißausbrüche bekommen, wann hatte sie sich das letzte mal so gefühlt, wie sie sich fühlte? Hatte sie dieses Gefühl überhaupt schon einmal gehabt? Wie fühlte sich das Feuer ihrer Beziehung an? Sie fühlte, es war Sturm aufgekommen, ein Sturm, wie sie ihn nicht kannte und der Sturm wirbelte gerade ihr Leben völlig durcheinander. Der Sturm hatte sofort Kurs auf ihr Feuer genommen und bedrohte es massiv. Ein Sturm wie er stürmischer nicht sein konnte. Ihre gerade geordnete Beziehung zu Karl, was würde sein, wie sollte das weitergehen, wird es überhaupt weitergehen? Warum war er ausgerechnet in ihre Semestergruppe gekommen? Warum sah er nur so verdammt gut und sympathisch aus? Warum hatte er genau diesen Akzent, den sie so wunderschön melodisch und sogar ein bißchen erregend fand? Sie betrachtete seinen Hinterkopf, sah die akkurat geschnittenen Haare im Nacken und am Hinterkopf und stellte sich gerade vor, wie es sich wohl anfühlen würde, diese zu streicheln und den Nacken zu küssen. Karin neben ihr riß sie aus ihren Träumen „Hey, wie findest du den Neuen? Schnuckelig, oder?“ Janda flüsterte scheinbar uninteressiert zurück „ja, ganz nett, oder?“ „Das ist bestimmt der jüngste Professor der ganzen FH, oder? Ich hab ihn vorhin im Fahrstuhl angesprochen und ihn gefragt, ob er auch in Raum 411 zur Vorlesung beim neuen Prof geht. Er hat grinsend bejaht und als er vorhin vorne stehenblieb ist mir fast das Herz in die Hose gerutscht. Was mach ich denn nun bloß? Das ist doch superpeinlich, oder?“ Oh Gott, Janda verstand plötzlich, was Karin meinte, den neuen Prof, nicht den neuen Kommilitonen. Sie war spürbar erleichtert, nahm sich aber nun vor, den Worten von Herrn Professor Richter zu lauschen und nicht mehr ihren Gedanken nachzuhängen.

 

In den nächsten Tagen und Wochen suchte sie unauffällig seine Nähe, unterhielt sich mit ihm und sie lachten zusammen über die gleichen Witze, gingen mit der gleichen Clique zum Mittagessen und verbrachten einige Zeit miteinander. Janda schwebte wie auf Wolken. Sie spürte die schwache Glut des Feuers ihrer Beziehung zu Karl, das zum nicht-wieder-entflammbarem Ausgehen- verurteilt war und nun  wohl nicht mehr zu retten war.. Janda wußte, wenn sie fähig war, so zu fühlen, dann konnten die Gefühle für Karl nicht echt und rettenswert sein. Wie wenig unauffällig sie sich benahm merkte sie spätestens, als Armin sie ansprach und meinte, „du weißt schon, daß Frank eine Freundin zuhause in Augsburg hat – und du wohnst doch auch mit deinem Freund zusammen, oder?“ „Ja und?“ gab sie zur Antwort, Armin grinste nur und es war deutlich zu sehen, daß er über ihr inneres Bescheid wußte, wahrscheinlich konnte die ganze FH in ihr lesen wie in einem offenen Buch und wartete nun darauf, wann „Es“ offiziell werden würde.

 

Janda überlegte, sich eine eigene Wohnung zu suchen oder alternativ zurück zu ihren Eltern zu ziehen. Zu den Eltern zurück? Was für ein Rückschritt, zurück in die Abhängigkeit und Kontrolle der Eltern? Und wohin? Hatten ihre Eltern doch nach ihrem Auszug vor 4 Jahren ihr ehemaliges Zimmer in eine Rumpel- und Abstellkammer verwandelt, in dem zwar noch ein Bett stand, da sie ab und zu dort übernachtete, aber das wäre kein Leben und die wesentlich weitere Fahrerei zu den Vorlesungen auch keine Alternative.

 
 

4 Wochen später küßten sie sich zum ersten Mal und dann wurden sie ein Paar. Karl wußte nichts davon, obwohl er sicherlich auch spürte, daß nichts mehr so war, wie vorher. Janda und Frank verabredeten sich in der Stadt mit den anderen aus der Clique zum Semestergruppentreff und da er sehr zentrumsnah wohnte, (und sie natürlich nicht wußte, WO die ausgewählte Kneipe war, in der man sich treffen wollte) war es nur natürlich (und natürlich eine prima Ausrede), daß sie ihn abholte, ihr Auto dort abstellte und sie zusammen zu Fuß loszogen. Nach diesem Abend war nichts mehr wie vorher. Hatte sie in der Bar gezielt Distanz gesucht, um den Schein zu wahren. so hatte sie sich für den heutigen Abend vorgenommen, herauszufinden, ob die Gefühle echt waren. Frank brachte sie zu ihrem Auto. Sie blieb plötzlich stehen, sah in an und sagte „Frank, es gibt etwas, was ich schon sehr lange tun möchte!“ Er sagte „ja? was denn?“ „ich möchte dich gerne küssen“, Sie begann mit einem sehr schüchternen, zarten Kuß auf seine Lippen, legte ihre Arme um seinen Hals und berührte die kurzgeschorenen Haare im Nacken. Sie fühlten sich genauso weich und zart an, wie sie es sich bereits am ersten Tag vorgestellt hatte. Er küßte zurück, und wie er küßte. Leicht öffneten sich ihre Lippen, er legte seine Arme um sie hielt sie fest, daß man glauben konnte, er würde sie nie wieder loslassen.

Janda riskierte viel, sie wußte es, aber sie spürte auch, daß wenn sie Gefühle fühlen konnte, wie sie sie nun fühlte, konnte ihre Beziehung zu Karl nur noch zum endgültigen Ausgehen verurteilt sein. „That was a beautiful picture“, plötzlich wurden sie aus ihrem Kuß, ihrem Traum gerissen... „That was a beautiful picture” sagte ein vorbei kommender Passant, offensichtlich ein amerikanischer Soldat, der in der Nähe stationiert war. Er grinste von einem Ohr zum anderen. Janda und Frank schauten sich tief in die Augen und küßten sich zum Abschied erneut. In diesem Kuß lag ein Versprechen, etwas unglaublich tiefes, etwas, was Janda vorher nie gefühlt hatte.

16.11.09 23:43


und wenn wir schon bei alten Geschichten sind...

heute gibts wohl einiges zu lesen...

Wie lange kannte sie ihn schon? Janda überlegte, 4 Wochen? 6 Wochen? Es war völlig verrückt, es war als ob sie sich schon ewig kennen würden und doch vielleicht stimmt es auch. Sie kannten sich immerhin schon fast seit dem ersten Tag, als Janda hergekommen war. Wer hatte eigentlich wen angesprochen? Er sie? Sie ihn? Und es waren sehr unverfänglichen Sachen gewesen, klar. Sie trafen sich in einem Club, an der Bar. Janda war neu, das war ihm sofort klar. Sie hatte keine Ahnung von den Regeln im Club und den besonderen Begebenheiten, die dieses neue Leben mit sich brachte. Oleg saß lässig an der Bar und beobachtete die Tanzenden und Janda fragte, ob sie sich dazusetzen dürfte. Klar durfte sie, er fand sie faszinierend, wie sie unbeholfen, schüchtern den Club betreten hatte, sich kurz umschaute und dann zielstrebig auf ihn zukam. Trotzdem strahlte sie eine Souveränität aus, die von einer gewissen Lebenserfahrung zeugte und ihn rasch in ihren Bann zog. Und er müßte lügen, wenn er sich nicht gern ansprechen lassen würde.

 

 

Janda fühlte sich zurückversetzt in ihre Ausbildungs- und Studienzeit, als sie in Bars, Clubs und Tanzkneipen ein- und ausgegangen war. Auch damals schon fand sie die Typen, die lässig an der Bar saßen cooler und interessanter als die schlechttanzenden geschniegelten und gelackten Typen, die auf der Tanzfläche alle Schritte zeigten, die sie in der Woche davor im Foxtrott-Extra-Partner-Kurs neu gelernt hatten. Was hatte sie diese Typen damals zu hassen gelernt, wenn die arrogant auf sie zukamen und meinten, sie unbedingt auch einmal mit ihren Tanzkünsten persönlich beglücken zu müssen. Gott, wenn sie an die weißen Tennissocken dachte, die damals unglaublich modern waren, wie bescheuert die in den dazugehörenden schnürsenkellosen Slippern aussahen. „Ich kann leider nicht Tanzen“ sagte sie mit einem leicht ironischen Unterton, der hoffentlich nicht überhört wurde. „Leider nicht, ich warte auf richtige Musik auf die man richtig Tanzen kann“, das waren so ihre normalen Antworten gewesen. Und irgendwann hatte der DJ ein Einsehen und brachte „richtige“ Musik, Funk, Rock, also alles was man unabhängig Tanzen konnte, und zwar ohne festen Partner. Janda tanzte sich damals die Seele aus dem Leib und wurde eins mit der Musik. Die Foxtrott-Goldkursteilnehmer versuchten oft noch mitzuhalten, merkten aber meistens (leider nicht immer), daß Foxtrott zu „Mothers Finest“ absolut unpassend und auch eine Beleidigung für jedes Rhythmus- und Musikgefühl war. Es war immer der krönende Abschluß des Discobesuches gewesen „Baby Love“ von Mothers Finest, obwohl Janda heute zugeben mußte, daß sie lange Zeit die genauen Inhalte des Songs überhaupt nicht verstanden hatte. Und die Tanzfläche war immer voll, immer obwohl der DJ einem immer weiß machen wollte, daß die Mehrzahl der Besucher lieber irgendeinen Schallalla-08/15 Stampf hören wollte und dazu –Discofox- tanzen wollte. Ja, es war die Zeit, als die Musikproduzenten nahezu jedes Lied neu zusammenmischten und mit einem flotten Discofoxrhythmus unterlegten, damit alle Goldkursteilnehmer alle Tanzflächen dieser Welt stürmen konnten und jedem ihre neuen Tennissocken präsentieren konnten.

...to be continued...

 

16.11.09 23:40


Ein letzter Brief... in der long-version

ui, mal was gaaanz altes aus Jandas Leben... in Erinnerung an ein paar schöne Monate in einem anderen Leben im Jahr 2007... 

Hi XXX 

hm, ja, ich schrieb’, daß ich das Bedürfnis nach einem letzten email habe. Du glaubst nicht, wie oft ich dieses in den letzen Wochen in Gedanken formuliert habe. Mit unterschiedlichem Inhalt...Klar; ich weiß bis heute leider nicht, was passiert ist, was Dich hat so verhalten lassen, wie Du Dich verhalten hast; mir ist es immer noch ein Rätsel, vor allem, weil ich mir manchmal überlege, daß da doch eine ganze Menge an „Nähe“ und „Vertrautheit“ war, die Du so einfach weggekippt hast, aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen;

noch weniger kann ich nachvollziehen, daß dies tatsächlich DEIN STYLE sein soll; ich hätte Dich anders eingeschätzt, mehr „gentlemen-like“, wenn du weißt, was ich damit meine J insbesondere weil ich Dich zweimal darum gebeten habe, ehrlich zu mir zu sein, mir zu sagen, wenn ich Dir zuviel werde, ich Dir lästig bin oder sonstirgendwie auf den Wecker gehe und Du lieber einen Schlußstrich ziehen würdest - umso verwirrter war ich über Deine Art und Weise und Dein Verhalten; aber egal wie blond ich auch sein mag... irgendwann habe auch ich es verstanden J  klar, es ist mittlerweile viel passiert und die Zeit heilt bekanntermaßen auch so manche Wunde und ich kann wunderbar ohne Dich und ohne SL leben; ich hatte nur irgendwie angenommen, daß ich an Deinem Leben ein klein wenig teilhaben darf/ kann und ich hätte auch gerne Deinen weiteren Weg verfolgt und Deinen großen Schritt mit Bewunderung aus der Ferne verfolgt und ich hatte auch vermutet, daß Du Dich auch für mein Leben interessierst und Dir gerne so verschiedene Dinge berichtet– komisch, daß ich mich so getäuscht haben soll; schade, schade, kann ich nur sagen und es war mir einfach wichtig, daß du weißt, daß mir die Wochen unsrer SL Bekanntschaft sehr viel bedeutet haben; ich fand es einfach schön, einen so besonderen Freund zu haben, jemanden, mit dem mich wirklich viel verbindet, dessen Leben mich interessiert, der mir mit Rat und Tat beiseite steht, der meinen Humor versteht, mit dem ich viel lachen kann, der mich um Rat und Tat bittet und den ich wirklich sehr gerne im RL kennengelernt hätte. (mal abgesehen von jeglicher anregenden-erotischen Variante) Mittlerweile sind es fast soviele Wochen des „nicht-kennens“ wie des „kennens“ und ich muß festestellen, daß wirklich heute nicht mehr viel mehr bleibt als dir noch ein schönes Leben zu wünschen.

 

In diesem Sinne

 

ein schönes Leben noch

 

Janda

16.11.09 23:34


Setting free the Bears

... nein, doch lieber nicht John Irving... sagen wir es heute lieber mit Sting...


If you love somebody, set them free

You can't control an independent heart
Can't tear the one you love apart
Forever conditioned to believe that we can't live
We can't live here and be happy with less
So many riches, so many souls
Everything we see we want to possess

If you need somebody, call my name
If you want someone, you can do the same
If you want to keep something precious
You got to lock it up and throw away the key
If you want to hold onto your possession
Don't even think about me

If you love somebody, set them free
 

 

16.11.09 22:03


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